12 Auszeichnungen

22 Projekte aus 623 eingereichten wurden von der Jury nominiert. Sie alle bekommen eine Auszeichnung von 2.000 € für ihre hervorragende Arbeit sowie einen Reisegutschein in Höhe von 500 €.

 

AusZeit – Nachdenken über H., Hoyerswerda

_Auszeit_002Eine schrumpfende Stadt rückt zusammen: „Auszeit – Nachdenken über Hoyerswerda“ lautet der Titel eines Projektes, das die Kulturfabrik – „Kufa“ in der sächsischen Kleinstadt ins Leben gerufen hatte. Es ging um die Zukunftsfähigkeit Hoyerswerdas, denn seit der Wende hat sich die Einwohnerzahl mehr als halbiert. In einem Zeitraum von drei Wochen kamen 4000 Menschen in einem leerstehenden Plattenbau zusammen, um Antworten auf die Frage zu finden: Wie können die, die bleiben wollen, ihre Nachbarschaft künftig aktiv mit gestalten?

Darstellung in Projektdokumentation „Neue Nachbarschaft – der Preis 2013“

Website des Projekts: www.kufa-hoyerswerda.de

bewegt, Hamburg - Wenn Jugendliche selbst etwas bewegen

_bewegt_001Jugend-Träume – selbst realisiert: »Bewegt« heißt eine Initiative von Jugendlichen für Jugendliche im Hamburger Stadtteil Neu Allermöhe. Seit Jahren engagieren sie sich für die Umsetzung ihrer Wünsche und Ideen. So haben sie bereits erfolgreich Geld für einen neuen Fußballplatz vor dem Jugendzentrum gesammelt und betreiben dort auch einen eigenen, kleinen Treffpunkt. Ihr aktuelles Vorhaben ist der Bau einer neuen Skateranlage.

Darstellung in Projektdokumentation „Neue Nachbarschaft – der Preis 2013“

Der Ölberg den Ölbergern, Wuppertal

_Oelberg„Wir unternehmen was“: So lautet das Motto der Initiative „Ölberg den Ölbergern“. Lange Zeit standen im Wuppertaler Stadtteil Ölberg zahlreiche Gebäude leer. Bereits seit 2001 kümmert sich ein Netzwerk aus Bewohnern und Unternehmern darum, diesen Leerstand zu beheben und die Lebensqualität zu steigern. Mittlerweile gibt es im Viertel einen Wochenmarkt, Flohmärkte und gemeinsame Feste. Mit der Vermietung von Stellplätzen soll nun ein Stadtteilfonds entstehen, mit dem weitere Nachbarschafts-Ideen finanziert werden können.

Darstellung in Projektdokumentation „Neue Nachbarschaft – der Preis 2013“

Website des Projekts: www.oelberg-eg.de

Dorfhaus Gielsdorf, Alfter

_Dorfhaus-Gielsdorf_001Ein Haus für die Nachbarschaft: Mit der Schließung der letzten Kneipe verloren die Einwohner von Gielsdorf einen wichtigen Treffpunkt in ihrem kleinen Ort. Doch in Eigenregie wurden sie daraufhin selbst zu Häuslebauern und errichteten als Verein einfach selbst ein neues Gemeinschaftshaus. Entstanden ist ein Dorfhaus für Konzerte, Lesungen, Geburtstage, Hochzeiten und vieles mehr. Ein weiterer Pluspunkt: Das Projekt bringt in dem 2000-Seelen-Ort bei Bonn Alteingesessene und Neubürger zusammen.

Darstellung in Projektdokumentation „Neue Nachbarschaft – der Preis 2013“

Website des Projekts: www.dorfhaus-gielsdorf.de

Give Something Back to Berlin, Berlin

_Give-S-B-to-Berlin_001Fremde Talente im Kiez nutzen: Es ist die originelle Idee zweiter Wahl-Berliner aus Schweden. »Give something back to Berlin« nennen sie ihre Initiative. Mit Hilfe einer Website stellen sie Kontakte zwischen Berliner Expats und Initiativen aus dem sozialen Bereich in der Hauptstadt her. Egal ob Hausaufgabenhilfe, Sprachkurse für Flüchtlinge oder Yogaunterricht für muslimische Frauen: Die Fähigkeiten der ausländischen Experten für die direkte Nachbarschaft zu nutzen und gleichzeitig die Integration der Expats in ihren Kiez zu fördern, das ist das erklärte Ziel.

Darstellung in Projektdokumentation „Neue Nachbarschaft – der Preis 2013“

Website des Projekts: www.givesomethingbacktoberlin.com

Kalk für Alle, Köln

_Kalk-fuer-Alle_001Räume, die Bewegung ins Viertel bringen: Eine Gruppe junger, neu zugezogener Bewohner des Kölner Stadtteils Kalk hat ein ehemaliges Ladenlokal in einen „Raum für alle« umfunktioniert. Der Treffpunkt ist nun Stadtteil-Café, Flohmarkt und Kursraum in einem. Nachbarn lernen sich hier kennen und schmieden gemeinsam Pläne, um das Zusammenleben der vielfältigen Kulturen im Stadtteil zu gestalten. Der „Raum für Alle“ macht den Anfang.

Darstellung in Projektdokumentation „Neue Nachbarschaft – der Preis 2013“

Website des Projekts: www.kalkfueralle.de

Ledo Wohnprojekt, Köln

_Ledo-Wohnprojekt_001Über den Tellerrand gucken: Im Mehrgenerationen-Haus des „Ledo«-Wohnprojekts im Kölner Stadtteil Niehl leben Senioren, Alleinerziehende, Familien, Singles und Menschen mit Behinderung zusammen unter einem Dach. Nun möchten die 90 Bewohner den Kontakt zur Nachbarschaft intensivieren. Einen offenen Bücherschrank gibt es schon. Ein gemeinsamer Treffpunkt und ein Hochbeet im öffentlichen Raum sollen jetzt dazu kommen. Denn: Nachbarschaft hört nicht am Briefkasten auf.

Darstellung in Projektdokumentation „Neue Nachbarschaft – der Preis 2013“

Website des Projekts: www.ledo-wohnen.de

Nachbarschaftsfonds Löbtau, Dresden

_Loebtau_001Ein Sparstrumpf fürs Viertel: Eine Gruppe junger Dresdener aus dem Stadtteil Löbtau möchte engagierten Bewohnern des Viertels helfen, gemeinnützige Ideen für die Nachbarschaft selbst zu realisieren. Einige Projekte wie etwa den »Werk.Stadt.Laden« – eine offene Werkstatt für alle – gibt es bereits. Um auch andere Ideen schnell und unbürokratisch auf den Weg zu bringen, ist nun ein Nachbarschaftsfonds gebildet worden.

Darstellung in Projektdokumentation „Neue Nachbarschaft – der Preis 2013“

Website des Projekts: www.werkstadtladen.de

Siedler retten ihre Kirche, Duisburg

_Siedler-retten-Kirche_001Die Kirche im Dorf lassen: Den Einwohnern vom Werthacker – einer Siedlung mitten im Autobahnkreuz Duisburg-Kaiserberg – ist es durch engagierte Eigeninitiative gelungen, ihre Kirche vor dem kompletten Abriss zu bewahren. Gleichzeitig konnten sie damit auch die einzige Gaststätte des Dorfes – die „Siedlerklause“ – retten. Die Siedler kauften die Kirche nämlich selbst, um sie kurzerhand zu teilen. Und so markiert heute die Hälfte der ehemaligen St. Martinus-Kappelle die Siedlungsmitte – und beherbergt die Siedlerklause.

Darstellung in Projektdokumentation „Neue Nachbarschaft – der Preis 2013“

Website des Projekts: www.werthacker.de

Steenkamp Team Hamburg – KinderKino bewegt Nachbarschaft, Hamburg

_Steenkamp_002Wenn Kino Brücken baut: Die grüne, kommunale Reihenhaus-Siedlung Steenkamp in Hamburg hat in den letzten Jahren einen starken Bewohnerwechsel erlebt. Das ist im Alltag nicht immer einfach. Bei gemeinsamen Kino-Nachmittagen – organisiert vom „Steenkamp Team Hamburg“ – vom kommen sich alte und neue Steenkamper nun näher. Gleichzeitig werden Angebot und Betrieb eines Gemeinschaftshauses fit für die gemeinsame Zukunft gemacht.

Darstellung in Projektdokumentation „Neue Nachbarschaft – der Preis 2013“

Website des Projekts: www.heimstaette-steenkamp.de

Waschcafé, Berlin

_Waschcafe_001Waschen und Schleudern mit Kaffee und Kuchen: Eine Erdgeschosswohnung der Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft 1892 in Spandau-Neustadt wird auf originelle Weise umgenutzt. Dort können nicht nur zwei Waschmaschinen und zwei Trockner von allen Bewohner gegen eine geringe Gebühr benutzt genutzt werden. Drei Senioren der Siedlung betreiben in den vorderen Räumen der Wohnung auch ehrenamtlich ein gut besuchtes Café – das „Waschcafé“.

Darstellung in Projektdokumentation „Neue Nachbarschaft – der Preis 2013“

Website des Projekts: www.1892.de

Stadtteil-Orchester, Lübeck

Stadtteilorchester_001Ein Viertel im Takt: Im Stadtteil-Orchester der „Tontalente« in Lübeck-Eichholz bekommen Kinder und Jugendliche des Viertels kostenlosen Musikunterricht. Sie können dort Gitarre, Geige, Saz (türkische Laute) oder andere Instrumente spielen lernen oder auch nur singen. Unterstützt von Profis aus dem Viertel begeben sie sich auf die Suche nach den Klängen in ihrer Nachbarschaft. Jeden Freitag treffen sie sich zur Probe und studieren ihre Lieblingslieder ein.

Darstellung in Projektdokumentation „Neue Nachbarschaft – der Preis 2013“

Website des Projekts: www.tontalente.de

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