Baustelle der wagnis eG München: ©BEZ Medien

Baustelle der wagnis eG München: ©BEZ Medien

Filmtipp: WER WAGT BEGINNT

Wir hatten bereits über den Dokumentarfilm berichtet: Neben dem Olympiagelände am Ackermannbogen in München baut die 4. Baugruppe der Wohnbaugenossenschaft wagnis eG ein Haus mit 53 Wohnungen. Ökologisch, nachhaltig und sozial; Gemeinschaftsräume, Gästezimmer und Tante Emma-Laden inklusive. Von Anfang an mit dabei ist die Filmemacherin Uli Bez und ihr Team. Gedreht wurde bei der Planung, bei der Grundsteinlegung, bei Diskussionen, beim Bauen, bei Festen und beim Einzug. Jetzt geht der Film auf Tour und es stehen neue Termine fest, an denen er gezeigt wird und Ihr mit der Filmemacherin ins Gespräch kommen könnt.

  • 20.02. 20:00h Herrsching – Breitwand-Kino Agenda 21 Filmreihe – mit Uli Bez
  • 15.03. 19:00h Wolfsburg – Hallenbad – Kultur am Schachtweg
  • 19.03. 19:30h Heilbronn – Arthaus-Kino mit Uli Bez
  • 27.04. 20:00h Darmstadt – Filmreihe der Initiative Transition Town Darmstadt

„Gemeinsam den Traum vom Dorf in der Stadt verwirklichen und die paar Kröten, die wir haben, dem Mietmarkt und der Spekulation entziehen.“ Das ist, wenn man so will, der intrinsische Schlachtruf einer Baugruppe der Wohnbaugenossenschaft wagnis eG. 2014 haben sie beschlossen, genossenschaftlich ein Haus in München zu bauen. Junge Familien, ältere Paare und Singles steckten viel Zeit und Energie in ihr Bauprojekt und konnten 53 Wohnungen realisieren. Denn sie sind sich sicher: Ja, man kann gemeinsam bauen. Ja, man kann ein Quartier mitgestalten – und ja, es macht Spaß!

Wenn Ihr kurz in den Film reinklicken wollt geht es hier zum Trailer.
Weitere Hinweise zum Film findet Ihr hier.

 

Autor/en

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Kristin Gehm Seit der ersten Stunde der Montag Stiftung Urbane Räume 2006 ist Kristin Gehm mit an Bord. Erst zum Thema Pädagogische Architektur tätig, ist sie seit 2014 ein Teil des Teams Neue Nachbarschaft. Sie hat in Nürnberg Architektur und in Bamberg Denkmalpflege studiert, bevor sie 2004 in Dortmund im Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung ihr Berufsleben begonnen hat.