Cover der Publikation: Stifterverband; Illustration: Till Laßmann, Hamburg.

Cover der Publikation: Stifterverband; Illustration: Till Laßmann, Hamburg.

Leitfaden erschienen: Wie interkulturelle Öffnung gelingt

Der Leitfaden für Vereine und gemeinnützige Organisationen – entstanden im Rahmen des durch das Bundesministerium des Innern geförderten Projektes Menschen.Leben.Integration – richtet sich an alle Personen, die in ihrer Organisation einen Veränderungsprozess in Gang bringen möchten. Egal ob engagierte Einzelperson, Funktionsträger oder Führungskräfte. Der Leitfaden ist ein Werkzeug mit vielen Beispielen, praktischen Hinweisen und passenden Übungen, wie interkulturelle Öffnung gelingen kann.

Aktuelle Daten weisen darauf hin, dass das deutsche Vereinswesen wenig offen für andere Kulturen ist. Berührungspunkte, Dialog und Verständigung entstehen so nicht. Damit Zivilgesellschaft gesellschaftlichen Zusammenhalt in seiner ganzen Breite fördern kann und Vielfalt als selbstverständlicher Teil einer modernen Gesellschaft gelebt wird, sind gleiche Zugangschancen zu Vereinen, Verbänden, Stiftungen und anderen gemeinnützigen Organisationen zentrale Voraussetzung.

Um hier Abhilfe zu schaffen zeigt die vorliegende Publikation Wege auf, die Vereinen und Verbänden im großen wie im kleinen Möglichkeiten geben soll, das Thema der interkulturellen Öffnung anzugehen. Die Schritte einer interkulturellen Öffnung werden in vier Phasen erläutert und verschiedene Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt:

  1. Bestandsaufnahme und Diagnose
  2. Ziele setzen
  3. Maßnahmen entwickeln und umsetzen
  4. Monitoring und Evaluation

Best-Practice-Beispiele, praktische Hinweise sowie ein umfangreicher Serviceteil mit Anlaufstellen und Übungen sollen dabei helfen, interkulturelle Öffnungsprozesse in Organisationen anzustoßen und voranzubringen. Eine spannende und hilfreiche Lektüre auch aufgrund der vielen Arbeitshilfen!

Den PDF-Download findet Ihr hier.

Autor/en

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Kristin Gehm Seit der ersten Stunde der Montag Stiftung Urbane Räume 2006 ist Kristin Gehm mit an Bord. Erst zum Thema Pädagogische Architektur tätig, ist sie seit 2014 ein Teil des Teams Neue Nachbarschaft. Sie hat in Nürnberg Architektur und in Bamberg Denkmalpflege studiert, bevor sie 2004 in Dortmund im Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung ihr Berufsleben begonnen hat.