Hulsberg eG auf Werkstatt Bremen - Foto: Sandra Scholten

Hulsberg eG auf Werkstatt Bremen - Foto: Sandra Scholten

StadtteilGenossenschaft Hulsberg eG in Bremen braucht Eure Unterstützung

Wir haben zwei Projektmacher der engagierten jungen Genossenschaft Hulsberg eG auf unserer Werkstatt in Bremen im Juni kennengelernt. Sie wollen das Bettenhaus des Bremer Klinikums vor dem Abriss retten und dort bezahlbaren Wohnraum und Nachbarschaftsräume einrichten. Ein spannendes Projekt mit Zielen, die wir unterstützen. Jetzt gibt es bei Startnext einen Crowdfunding Aufruf, denn die weiteren planerischen und wirtschaftlichen Machbarkeitsstudien kosten Geld.

Aus dem Projektaufruf:

„Die StadtteilGenossenschaft Hulsberg eG hat sich aus der Bürgerinitiative „Neues Hulsberg-Quartier“ heraus am 03. März 2016 gegründet. Wir sind heute mehr als 100 Mitglieder, sozial gemischt, generationsübergreifend und engagiert. Wir wollen das Neue Hulsberg-Quartier mitgestalten. Unser Projekt bietet die Möglichkeit, Wohnraum durch genossenschaftliche Strukturen dauerhaft zu sichern und gemeinschaftlich zu verwalten. Nach ersten Berechnungen unserer Architekten ist das Bettenhaus, mit 9 Etagen, als Bestandsgebäude zum Umbau für Wohnraum geeignet. Wir wollen die Neugestaltung des neuen Quartiers nicht den üblichen Investoren überlassen. Wir treten mit unserem Wohnkonzept gegen die Gentrifizierung in einem zentralen Stadtteil an. Die Ziele sind:

  • Bezahlbaren Wohnraum in zentraler Lage schaffen
  • Gebäude in Gemeinschaftseigentum dauerhaft dem spekulativen Immobilienmarkt entziehen
  • Soziales Miteinander fördern
  • Alternative Wohnformen stärken
  • Raum für gemeinschaftliches Miteinander gestalten
  • Aktive Nachbarschaft fördern
  • Generationsübergreifend Wohnen und Leben
  • Gemeinsam Stadtteilprojekte realisieren, z.B. für die Bereiche Energieversorgung, Ernährung und Mobilität

Zielgruppen:
Menschen, die gegen die Wohnungsnot aktiv werden wollen
Menschen, die soziale Rendite statt Investitionsprofite fördern wollen
Menschen, die ein nachhaltiges, ressourcenschonendes Projekt fördern wollen
Menschen, die selbstverwaltet und aktiv mit ihrer Nachbarschaft leben wollen

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Für den Erwerb des Bettenhauses müssen wir vorab eine Machbarkeitsstudie in Form von Wirtschaftlichkeits- und Finanzierungsberechnungen erstellen. Für die Ausarbeitung brauchen wir Experten. Die Fundingmittel fließen in die Finanzierung für dieses professionelle Know-how.“

Wer das Projekt unterstützen oder mehr erfahren möchte findet das hier:

 

Autor/en

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Antje Eickhoff Team Neue Nachbarschaft der Montag Stiftung Urbane Räume: Antje Eickhoff (Dipl.-Ing. Raumplanung) ist zuständig für die Themen der Neuen Nachbarschaft, Initialkapital und Quartiersentwicklung. Sie bringt Erfahrungen aus dem Quartiersmanagement und aus der Stadterneuerung in Köln, Bonn, Düsseldorf und Bergheim mit und ist als Fachkraft für barrierefreies Bauen ausgebildet.