Urheber: Robert Bosch Stiftung, Grafik: Tom Unverzagt

Urheber: Robert Bosch Stiftung, Grafik: Tom Unverzagt

Ausschreibung „Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort“

Ihr könnt Euch bis zum 25. Februar 2018 um eine Förderung innerhalb des Programms „Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort“ bewerben. Die Robert Bosch Stiftung fördert damit engagierte Menschen, die durch ihr Denken und Tun den gesellschaftlichen Zusammenhalt in ländlichen Räumen Ostdeutschlands stärken.

Das Programm wird ausgeschrieben für die Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Robert Bosch Stiftung führt ihr Programm gemeinsam mit dem Thünen-Institut für Regionalentwicklung eG, Berlin durch.

Bewerben können sich Alle (z.B. Vereine, Initiativen oder Privatpersonen), die überzeugt sind, dass ihr Engagement und ihre Idee die Situation vor Ort positiv verändern werden und praktisch und langfristig umgesetzt werden kann. Diejenigen, die Werkstätten auf und Garagen zu Läden umbauen, die Mobilität neu denken und neue kulturelle Orte schaffen. Die sich um Geflüchtete und um Kinder, um Junge und Alte kümmern. Die Ideen und Wege sind oftmals unkonventionell, stellen aber immer das Gemeinwohl und das Miteinander in den Mittelpunkt. Sie wirken in die Gesellschaft hinein, indem sie stabile zivilgesellschaftliche Strukturen aufbauen, neue Mitstreiter gewinnen und als starke Akteure auf Augenhöhe mit Politik und Verwaltung für ihre Sache einstehen.

Wie schaut die Förderung konkret aus?

Die Robert Bosch Stiftung stellt 900.000 Euro für die Förderung von 15 bis 20 Neulandgewinner-Projekten zur Verfügung. Die Projektförderung ist auf zwei Jahre angelegt.
Als Programmteilnehmer erhaltet Ihr ein individuelles Mentoring zur Entwicklung und Umsetzung Eures Vorhabens.
In insgesamt vier Werkstätten lernt Ihr mit und von den anderen Neulandgewinnern. Die Themen werden bedarfsorientiert ausgewählt. Zusätzlich finden Webinare zu Fachthemen statt.
Innerhalb des Programmes werden verschiedene Vernetzungsformate zum Austausch untereinander, mit Neulandgewinnern aus früheren Runden und mit relevanten Akteuren aus Politik und Verwaltung angeboten. Flankierende Kommunikationsmaßnahmen schaffen Aufmerksamkeit für Eure Idee.

Bewerbungen sind bis zum 25. Februar 2018 online möglich.

Weitere Infos findet Ihr hier.

Autor/en

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Kristin Gehm Seit der ersten Stunde der Montag Stiftung Urbane Räume 2006 ist Kristin Gehm mit an Bord. Erst zum Thema Pädagogische Architektur tätig, ist sie seit 2014 ein Teil des Teams Neue Nachbarschaft. Sie hat in Nürnberg Architektur und in Bamberg Denkmalpflege studiert, bevor sie 2004 in Dortmund im Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung ihr Berufsleben begonnen hat.