Foto: Marcel Rotzinger

Foto: Marcel Rotzinger

Tagung 30.11.17 in Essen: StadtMachen, Quartiersentwicklung in Eigeninitiative

Die Veranstaltung „StadtMachen“ stellt Personen, Projekte und Initi­ativen vor, die Quartiersentwicklung aus eigener Kraft leisten und mit unternehmerischem Denken die Stadt positiv verändern. Sie zeigen, dass Allgemeinwohl und unternehmerisches Interesse zusammenpassen können. „StadtMachen“ heißt weniger Quantität, mehr Qualität. Weniger Government, mehr Governance. Weniger „fördern lassen“, mehr „selbst machen“. Die Veranstaltung „StadtMachen“ zeigt, wie das geht! Bei diesem Thema sind wir als Montag Stiftung Urbane Räume auch dabei. Eine spannende Veranstaltung für alle Immovielienmacher!

Diskutiert wird, wie sich alternative Finanzen von Unternehmen, Bürgern, Stiftungen oder Vereinen für Gemeinwesenprojekte generieren und als verlässliche Bausteine einer tragfähigen Gesamtfinanzierung einbauen lassen. Welche Potenziale bieten Genossenschaftslösungen sowie Business Improvement Districts für flächenbezogene Ansätze? Wie können gemeinwohlorientierte Immobilien und öffentliche Räume positiv auf die Nachbarschaft wirken? Anhand innovativer Praxisbeispiele werden Möglichkeiten und Grenzen unternehmerischer Denkansätze in der Stadt- und Quartiersentwicklung ausgelotet. „StadtMachen“ soll den Austausch fördern, zum Experimentieren anregen und Impulse für ein neues Denken in der Stadtentwicklung geben.

Daher richtet sich die Veranstaltung insbesondere an Entscheidungsträger und Praktiker aus Verwaltung und Kommunalpolitik.

Oliver Brügge, Vorstand der Montag Stiftung Urbane Räume wird einen Impuls zum Thema „StadtMachen – Zivilgesellschaft und Kommune arbeiten zusammen“ geben und ein Forum zum Thema „Immobilienentwicklung für die Nachbarschaft – Immobilien und Freiräume als wertsteigernde Bausteine einer chancengerechten Stadtteilentwicklung“ leiten.

Veranstaltet wird die Tagung „Quartiersentwicklung in Eigeninitiative – Ansätze und Erfahrungen aus Bürgerschaft und Wirtschaft“ im Rahmen der DSSW-Plattform des Deutschen Verbandes gemeinsam mit SSR Schulten Stadt- und Raumentwicklung und der DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft.

 

Meldet Euch bis 27. Oktober 2017 unter folgendem Link für die Veranstaltung an: regboard.net/2709/
Am 30.11 um 10:30 im Unperfekthaus in Essen. Das Programm findet Ihr hier.

Autor/en

avatar

Kristin Gehm Seit der ersten Stunde der Montag Stiftung Urbane Räume 2006 ist Kristin Gehm mit an Bord. Erst zum Thema Pädagogische Architektur tätig, ist sie seit 2014 ein Teil des Teams Neue Nachbarschaft. Sie hat in Nürnberg Architektur und in Bamberg Denkmalpflege studiert, bevor sie 2004 in Dortmund im Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung ihr Berufsleben begonnen hat.