Utopiastadt Wuppertal - Foto: Verena Maas

Utopiastadt Wuppertal - Foto: Verena Maas

Drei Veranstaltungen in Wuppertal zum Thema Quartiersleben im Wandel

Das Forum:Mirke lädt mit drei Veranstaltungen zum „Stadtentwicklungssalon“ ein. Gestartet wird mit einer Forschungsreise ins Quartier Mirke am 27. September. Ergänzt wird das Programm durch Ausstellungen, Vorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen am 18. Oktober und 29. November. Themen aus der Stadt(teil)entwicklung soll in die öffentliche Debatte getragen werden, um damit eine nachhaltige, soziokulturelle und sozioökonomische Entwicklung von Quartieren zu befördern. Spannend nicht nur für Wuppertaler!

Das Programm im Überblick:

27. September 2017, 19:00 Uhr, Utopiastadt: Forschungsreise ins Mirker Quartier (Vortrag und Workshop)

Die Referenten Dipl.-Psych. Matthias Wanner und Fabian T. Reinkenhoff (TransZent – Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit) haben die Entwicklung des Mirker Quartiers durch Anwendung der partizipativen Konstellationsanalyse erforscht. Welche Akteure sind für Wandel und Gestaltung verantwortlich? Sind Erkenntnisse aus den letzten 10 Jahren übertragbar auf andere Quartiere und aktuelle Entwicklungen im Mirker Quartier?

18. Oktober 2017, 19:00 Uhr, Hebebühne: Stadt im Wandel. Einflussfaktoren und Auswirkungen auf die Stadt von morgen. in Quartier — Zwei Szenarien (Ausstellung, Vortrag und Workshop)

Studierende der Uni Wuppertal am Lehrstuhl Städtebau unter Leitung von Prof. (Dr.-Ing) Tanja Siems & Katharina Simon (M.Sc.) haben einen Baukasten für Stadtentwicklungskonzepte erarbeitet, der erstaunlich detailliert Ursache-Wirkung-Geflechte aufzeigen kann. Was passiert, wenn sich eine Fakultät der Uni im Quartier ansiedelt? Was muss bedacht werden, wenn die Bevölkerung »im Viertel« immer älter wird? Referentinnen: Vassilissa Airaudo und Antonia Sabisch

29. November 2017, 19:00 Uhr, Utopiastadt: Schöner wohnen für alle? Wie kann Quartiersentwicklung ohne Vertreibung funktionieren? (Podiumsdiskussion)

Wie entwickelt sich der Wohnungsmarkt im Mirker Quartier? Welche Möglichkeiten gibt es für eine sozial orientierte Entwicklung des Wohnungsangebots? Wie kann ein Ausgleich zwischen privaten und öffentlichen Interessen hergestellt werden? Auf dem Podium treffen sich Vertreter aus Immobilienwirtschaft, kommunaler Verwaltung und der Stadt- und Raumplanung, um auch mit dem Publikum zu diskutieren.

Weitere Infos findet Ihr hier.

Wenn Ihr mehr zu Utopiastadt erfahren wollt: wir haben sie in unserer Beispielsammlung Immovielien vorgestellt.

 

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Kristin Gehm Seit der ersten Stunde der Montag Stiftung Urbane Räume 2006 ist Kristin Gehm mit an Bord. Erst zum Thema Pädagogische Architektur tätig, ist sie seit 2014 ein Teil des Teams Neue Nachbarschaft. Sie hat in Nürnberg Architektur und in Bamberg Denkmalpflege studiert, bevor sie 2004 in Dortmund im Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung ihr Berufsleben begonnen hat.