Foto: Sandra Scholten

Foto: Sandra Scholten

Diese Experten helfen Euch auf der Werkstatt in Apolda weiter

Die Bewerbungsphase für unsere siebte Werkstatt Neue Nachbarschaft in Apolda am 29. und 30. September läuft bereits! Bewerbt Euch bis zum 30. August. Damit Ihr wisst, wer Euch und Eure Immovielien mit Rat und Tat unterstützt, stellen wir sie Euch kurz vor:

Foto: Sandra ScholtenKerstin Asher ist Geografin mit den Schwerpunkten Stadtentwicklung und Wirtschaft. Sie war mehrere Jahre im entwicklungs- und umweltpolitischen Bereich tätig. Seit Jahren arbeitet sie im Büro startklar.projekt.kommunikation und ist Mitverantwortlich für das Management des NRW-Landesprogramms „Initiative ergreifen“ – Bürger machen Stadt. Sie qualifiziert in diesem Zusammenhang Projekte des bürgerschaftlich-zivilgesellschaftlichen Engagements in der Stadterneuerung und Stadtentwicklung. Ihren Erfahrungsschatz wird sie als Eure Ratgeberin für Projektstrukturierung, Projektentwicklung und Prozessgestaltung sowie für betriebliche Fragestellungen mitbringen und gerne weitergeben.

 

Foto: Sandra ScholtenJoachim Boll hat viele Nachbarschafts- und Immovielienprojekte beraten und begleitet. Er wird seine umfassende Erfahrung als Euer Ratgeber zu den Schwerpunkten Projektstrukturierung, Projektentwicklung, Stadtentwicklung sowie Finanzierung/Förderung, Trägerschaft und Betrieb weitergeben. Mit seinem Büro startklar.projekt.kommunikation unterstützt und qualifiziert er in Nordrhein-Westfalen seit 2001 Projekte in Stadterneuerung und Stadtentwicklung, insbesondere wenn dies mit bürgerschaftlich-zivilgesellschaftlichen Trägern verbunden ist.

 

LauraDetailLaura Bruns, Ereignisdesignerin (M.A.) und Medienmanagerin (B.A.), arbeitet im Schnittstellenbereich der integrierten Kommunikation und urbaner Strategien. Nach vielen Jahren in renomierten Kreativagenturen in Deutschland und in der Schweiz gründete sie 2014 die Placemaking Plattform stadtstattstrand. Laura erforscht und vermittelt die Herangehensweisen und Ansätze rund um das Thema der Kreativen Nutzung von Stadträumen in Texten, Ausstellungen, Workshops oder Gesprächsrunden. Dabei setzt sie auf die Anwendung von Designstrategien und die Arbeit in interdisziplinären Teams als Methode zur Entwicklung neuer Werkzeuge, die eine pragmatische Selbstermächtigung ermöglichen. Im September letzten Jahres publizierte sie zusammen mit ihrem Team stadtstattstrand im Auftrag des BBSR die „Freiraum-Fibel“ – ein Handbuch über die rechtlichen Rahmenbedingungen beim Stadtmachen. Zudem gibt Sie Urban Design Thinking Workshops zur Aktivierung von Zwischenräumen. Sie berät Euch zu den Themen Kommunikation intern und extern, Außendarstellung, Organisationsentwicklung (Konzept, Idee, Implementierung) und rechtlicher Rahmen.

Foto: Thomas PuschmannFrauke Burgdorff wird Euch durch die zwei Werkstatttage führen und ihr breites Wissen zu den Themenschwerpunkten Rechtsformen, Organisations– und Teamentwicklung sowie Kommunikation zur Verfügung stellen. Nach elf Jahren als Vorständin der Montag Stiftung Urbane Räume arbeitet Sie seit diesem Jahr selbstständig, berät und moderiert kooperative Stadtentwicklungsprojekte. Die Raumplanerin war zuvor als Stadtplanerin, Stadtforscherin und Geschäftsführerin der Initiative StadtBauKultur NRW tätig. Sie hat zahlreiche Schriften und Bücher zu Themen der Quartiers- und Stadtentwicklung verfasst.

 

 

Foto: Klaus-Tschira-Stiftung - Jürgen LöselSebastian Kirschner: Was 2010 mit einem Hobby anfing, hat er mittlerweile zum Beruf gemacht: Ideen für neue Wohnprojekte entwickeln, Menschen dafür begeistern und anschließend Baugemeinschaften bei der Realisierung ihres Wohntraumes unterstützen. Mit der Gründung von Wohnprojektor, der Agentur für gemeinschaftliches Wohnen und Arbeiten möchte er sein Wissen aus den letzten 6 Jahren einbringen, um auch in Zukunft Einzelpersonen und Gruppen bei der Verwirklichung ihrer Wohnträume zu helfen, aber auch um Investoren, insbesondere kommunale Wohnungsunternehmen bei der Entwicklung spezieller Mietwohnprojekte zu begleiten. Er stellt Euch sein umfassendes Wissen zur Verfügung, darunter Gruppenaufbau, Konzepterstellung, Rechtsformen, Finanzplanung und vieles mehr.

 

Credits: andreaskrueger.berlinAndreas Krüger arbeitet im Bereich der inhalte- und werteorientierten Stadtentwicklung, hauptsächlich in Berlin. Er hat als Geschäftsführer des Materialhandelsunternehmens Modulor ab 2007 die Entwicklungen am Kreuzberger Moritzplatz in Berlin mitinitiiert und -begleitet. Es entstand innerhalb kurzer Zeit ein international beachtetes kreativwirtschaftliches Innovationsquartier. Besonders ist hier die kollaborative Zusammenarbeit von, mit und für Gewerbetreibende, Anwohner, zivilgesellschaftliche Initiativen, soziale Träger, Politik und Verwaltung. Er ist derzeit bei der Belius GmbH als Berater und Planungspartner an Standortentwicklungen, Placemaking-Prozessen sowie Raumstrategien für ungewöhnliche Orte und Menschen tätig. Projekte (Auswahl) waren und sind: Moritzplatz Berlin, ehemaliger Blumengroßmarkt Südliche Friedrichstadt Berlin, Flußbad Berlin, Radbahn Berlin, Markthalle Neun Berlin, Anscharpark Kiel, Oberhafen Hamburg, Eiermannbau Apolda/IBA Thüringen, Wagenhallen Stuttgart, Vierlinden Duisburg, Großmarkt Düsseldorf.

 

Foto: Thomas Puschmann

Birgit Schmidt berät und begleitet mit ihrem Büro WohnBund-Beratung Dessau Initiativen an der Schnittstelle von Projektentwicklung und Stadt-/Quartiersentwicklung. Sie ist Stadtplanerin und Immobilienwirtin und bringt praktische Erfahrungen aus eigenen Projekten und Unterstützungsstrukturen (AG junge Genossenschaften im Wohnbund, Stiftung trias, NSP-Modellvorhaben Initiative ergreifen) mit. Ihre Schwerpunkte für die Werkstatt sind Projektentwicklung von Immobilien und Finanzierung.

 

Foto: Axel OelandMichael Stellmacher, selbständiger Wohnprojektberater und Moderator. Er setzt sich im Haus- und WagenRat e.V. für selbstverwaltete Hausprojekte und eine andere Wohnungspolitik in Leipzig ein; berät im Auftrag der Stadt Leipzig Mietergemeinschaften, die ihre Häuser übernehmen wollen; moderiert Konzeptwerkstätten, Gruppenprozesse und Krisensitzungen von Wohnprojektinitiativen. Sein Anliegen ist es, Rechts- und Organisationsformen (ob als Verein, Genossenschaft, Mietshäuser Syndikat oder mit Stiftungen) zu entwickeln, die Gleichberechtigung und Teilhabe vieler ermöglichen, unabhängig von finanziellen Unterschieden. Er berät dabei, wie Immovilien sich über ihre jeweilige Szene hinaus der Nachbarschaft und Stadtgesellschaft öffnen können. Er unterstützt auf der Werkstatt dabei, Strategien zu entwickeln, wie sich Immovilien im Verhältnis zu Stadtpolitik und -verwaltung positionieren können.

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Kristin Gehm Seit der ersten Stunde der Montag Stiftung Urbane Räume 2006 ist Kristin Gehm mit an Bord. Erst zum Thema Pädagogische Architektur tätig, ist sie seit 2014 ein Teil des Teams Neue Nachbarschaft. Sie hat in Nürnberg Architektur und in Bamberg Denkmalpflege studiert, bevor sie 2004 in Dortmund im Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung ihr Berufsleben begonnen hat.