Abbildung: BMUB

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„Integration vor Ort leben“ – Konferenz am 20. März in Dortmund

Wie kann Integration und sozialer Zusammenhalt in der Stadtentwicklung gestärkt werden? Dieser Frage geht die zweite bundesweite Kommunalkonferenz des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unter dem Titel „Integration vor Ort leben“ am 20. März 2017 in Dortmund nach. Auch Akteure aus Initiativen und Praxisprojekte sind eingeladen!

Der Bund wendet sich mit dieser Konferenz an Kommunen, Länder, Interessen- und Fachverbände sowie weitere Aktive, um mit ihnen in einen vertieften Erfahrungs- und Wissensaustausch zu treten. Lösungsstrategien für die Integration vor Ort durch Instrumente der Stadtentwicklung werden diskutiert und Beispiele guter Praxis aus den Städten und Gemeinden vorgestellt.

Spannend wird die Vorstellung des neuen Bund-Länder-Förderprogramm „Soziale Integration im Quartier“ von der Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks persönlich. Denn mit 200 Millionen Euro jährlich unterstützt das BMUB in den kommenden Jahren die Kommunen bei der Sanierung und Weiterentwicklung von sozialen Infrastrukturen vor Ort. Das können Bildungseinrichtungen wie Schulen, Bibliotheken, Kindergärten oder auch Quartierstreffs und Immovielien sein. Denn diese Orte des gemeinsamen Austauschs und der Begegnung in den Stadtteilen leisten einen wesentlichen Beitrag für den sozialen Zusammenhalt.

Der Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Michael Groschek, stellt anschließend die verschiedenen städtischen Strategien auf Landesebene vor. In einer Podiumsrunde wird die Frage behandelt, wie Stadtentwicklung Integration befördern kann. Welche Instrumente und Maßnahmen greifen? Und wie können sich Politik und Stadt(gesellschaft) gemeinsam den zukünftigen Herausforderungen stellen?

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis zum 15. März 2017 hier möglich.

Das Programm findet Ihr hier: BMUB_Kommunalkonferenz2017_Programm

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Kristin Gehm Seit der ersten Stunde der Montag Stiftung Urbane Räume 2006 ist Kristin Gehm (*1977) mit an Bord. Erst zum Thema Pädagogische Architektur tätig, ist sie seit 2014 ein Teil des Teams Neue Nachbarschaft. Sie hat in Nürnberg Architektur und in Bamberg Denkmalpflege studiert, bevor sie 2004 in Dortmund im Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung begonnen hat.