Kompott Chemnitz - Foto: Thomas Puschmann

Kompott Chemnitz - Foto: Thomas Puschmann

Größe wagen! 4. Kölner Wohnprojektetag am Samstag, 11. März 2017

Größe wagen! Mit gemeinschaftlichem Bauen und Wohnen Stadtgesellschaft verändern. Unter diesem Motto lädt das Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen, ins Leben gerufen vom im Haus der Architektur (hdak) in Köln ein. Die Veranstaltung findet am Samstag, 11. März im VHS Forum der Volkshochschule im Rautenstrauch-Joest-Museum von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr statt. Willkommen sind alle Immovielien und solche, die es werden wollen in Köln und Umgebung: hingehen lohnt sich!

Der Kölner Wohnprojektetag ist für alle, die auf der Suche nach neuen gemeinschaftlichen Wohnformen sind.  Neben den zahlreichen Informations- und Beratungsständen werden drei innovative Projektideen aus Köln und aus anderen Städten vorgestellt. Also: Energie tanken zum Handeln – durch Dialog, Information und Kontakte!

Informationsstände

Das zentrale Angebot des Wohnprojektetags sind die vielen Informationsstände von Initiativen, Gruppen und Projekten. Dort bieten sich Möglichkeiten, direkt ins Gespräch zu kommen und sich über Projekte, Ideen und Erfahrungen auszutauschen. Ebenfalls sind Infostände von thematisch spezialisierten Dienstleistern und Beratern wie Projektsteuerer, Finanzberater, Banken und anderen Dienstleistern vor Ort und stehen für Anfragen und Informationen zur Verfügung.

Vorträge

Mit Projekten wie dem Kinderheim-Sülz-Gelände, dem Clouth-Quartier oder der Amaryllis eG (Bonn) gibt es bereits tolle Beispiele im Kölner Raum. Der Bedarf in Köln ist aber noch nicht gedeckt! Die Vorträge wollen dazu ermutigen, auch in Köln neue Wege zu gehen, u.a. mit neuen Genossenschaften, die mehr Platz für gemeinschaftliches Wohnen schaffen.

13:15 Uhr: Mit Masse zu Klasse. Bettina Noesser (Architektin) / Sascha Gajewski (Diplom-Ingenieur) – Aktive im Netzwerk und Initiatoren der Genossenschaftsbewegung STADTraum54. Damit ein Projekt gut funktioniert, sollte es schon 40 Wohneinheiten überschreiten…“ – so sinngemäß ein Referent aus 2016, der es wissen muss, da er kleine und große Projekte gleichermaßen entwickelt hat. Doch warum macht Größe Sinn und welche Vorteile hat sie für die Projekte und ihre Bewohner? Wir wagen einen Rundumschlag zur Größenperspektive und sparen dabei auch das Quartier, die Stadtentwicklung und die Kostenfrage nicht aus. Ein Aufruf zur Selbstermächtigung der Stadtbürger, den wir hier gerne zur Diskussion stellen.

14:15 Uhr: Möckernkiez (Berlin), Genossenschaft für selbstverwaltetes, soziales und ökologisches Wohnen eG. Werner Landwehr, Mitglied der Möckernkiez AG Regionalleiter der GLS-Bank: „Wir sind aus einer Initiative von Bürgerinnen und Bürgern aus Berlin entstanden. Als Genossenschaft bauen wir ein modernes Stadtquartier am Rand des Gleisdreieck-Parks in Kreuzberg und wollen dabei ein einzigartiges Modellprojekt verwirklichen: Eine gemeinschaftliche und Generationen verbindende Wohnanlage, die ökologisch, nachhaltig, barrierefrei und sozial ist.“

15:15 Uhr: Projekte: Groß, ungewöhnlich – machbar. Rolf Novy-Huy (Bankkaufmann), Geschäftsführer Stiftung trias (Hattingen). Der Grundstücks- und Immobilienmarkt in den Großstädten ist gerade in den Innenstädten heiß umkämpft. Beispiele aus Berlin, München und Leipzig zeigen einen Vorteil von großen Projekten: Sie können bei entsprechender Gestaltung große und ungewöhnliche Immobilien angehen, die für den „normalen“ Investor nicht attraktiv sind. Damit finden sich für Nutzergruppen Nischen , die mit besonders innovativen Lösungsansätze, die einen außerordentlichen Mehrwert bieten, gefüllt werden können. Nicht nur die Immobilien, auch die Lösungsansätze im Finanzierungsbereich können ungewöhnlich und unterstützend bei der Realisierung sein.

Also, nichts wie hin! Am Samstag, 11.03.2017, von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr | Forum Volkshochschule im Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln, ÖPNV: Neumarkt | Veranstalter: Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im Haus der Architektur Köln, in Zusammenarbeit mit der VHS Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlichhdak_Logo_1200x280-2

Weitere Informationen findet Ihr hier.

 

Autor/en

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Antje Eickhoff Team Neue Nachbarschaft der Montag Stiftung Urbane Räume: Antje Eickhoff (Dipl.-Ing. Raumplanung) ist zuständig für die Themen der Neuen Nachbarschaft, Initialkapital und Quartiersentwicklung. Sie bringt Erfahrungen aus dem Quartiersmanagement und aus der Stadterneuerung in Köln, Bonn, Düsseldorf und Bergheim mit und ist als Fachkraft für barrierefreies Bauen ausgebildet.


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