Foto: www.sbv-solingen.de

Foto: www.sbv-solingen.de

Klaus Novy Preis – Bewerbung noch bis Ende Februar

Der Preis zeichnet Innovationen beim genossenschaftlichen Bauen und Wohnen aus. In diesem Jahr wird er zum fünften Mal durch die Spar- und Bauverein Solingen eG vergeben, aktuelles Thema ist „Genossenschaft innovativ sozial“. Der erste Preis ist mit 4000 Euro, der zweite mit 2000 Euro und der dritte mit 1000 Euro dotiert. Bis Ende Februar 2017 können Beiträge eingereicht werden.

Mit dem Thema kann ein breiter und interessanter Querschnitt von sozialen Projekten (z.B. Jugendinitiativen, Kindergenossenschaft, Fonds für aktive Nachbarschaften, Eingliederungshilfen), von innovativen Wohnprojekten für Mädchen, Frauen, Beginen, Flüchtlinge, Obdachlose und Menschen in Krisensituationen oder wegweisende Quartiersansätze (E-Mobilität, urban gardening) berücksichtigt werden.

Die größte Wohnungsgenossenschaft des Rheinlandes, die Spar- und Bauverein Solingen eG, hatte zu ihrem hundertjährigen Bestehen 1997 den Preis zum ersten Mal ausgeschrieben mit der Maßgabe, dies alle fünf Jahre zu wiederholen. Gewidmet ist der Preis Klaus Novy, der sich seit den 1980er Jahren mit seinen Arbeiten und seinem Engagement dafür einsetzte, die bestehenden Genossenschaften an ihre eigene, großenteils vergessene Geschichte der Selbsthilfe und der demokratischen Teilhabe zu erinnern und gleichzeitig Menschen mit neuen Wohnideen inspirierte, sich genossenschaftlich zusammenzuschließen.

Im Jahr 2012 hat das Mietshäuser Syndikat Freiburg einen Preis gewonnen, obwohl sie keine Genossenschaft sind, stehen sie doch als gutes Beispiel für Innovationen im Thema Wohnformen. Weitere Informationen zum Grether Gelände in Freiburg findet Ihr hier.

Weitere Infos zum Wettbewerb findet Ihr hier.

 

Autor/en

avatar

Kristin Gehm Seit der ersten Stunde der Montag Stiftung Urbane Räume 2006 ist Kristin Gehm (*1977) mit an Bord. Erst zum Thema Pädagogische Architektur tätig, ist sie seit 2014 ein Teil des Teams Neue Nachbarschaft. Sie hat in Nürnberg Architektur und in Bamberg Denkmalpflege studiert, bevor sie 2004 in Dortmund im Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung begonnen hat.