Foto: WOGENO München eG

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Dachgenossenschaft – vielleicht auch für Euer Wohn- und Quartiersprojekt eine mögliche Trägerstruktur?

Eine Tagung am 28. Oktober 2016, 10.30-14.30 Uhr bietet Einblicke in die Voraussetzungen und Erfahrungen aus der Praxis von Dachgenossenschaften, die bereits seit vielen Jahren als Träger für Wohn- und Stadtteilprojekte arbeiten. In NRW engagiert sich die WohnBund-Beratung NRW mit dem wohnbund e.V. und verschiedenen Akteuren für die Schaffung einer neuen (Dach-) Genossenschaft für Wohn- und Stadtteilprojekte.

Die Rechtsform der Genossenschaft bietet eine gute Absicherung von Projektzielen und von demokratischen Entscheidungsprozessen und ermöglicht ein sicheres Wirtschaften für ein gemeinsames Ziel. Nicht bei jedem Projekt ist aber die Gründung einer einzelnen, neuen Genossenschaft möglich oder sinnvoll. Eine Dachgenossenschaft kann hier für das einzelne Projekt Entlastung schaffen:
Reduzieren von Gründungs- und Verwaltungsaufwand durch Zusammenschluss von Projektinitiativen, vernetzen und Informationsaustausch zwischen den Initiativen, schaffen von solidarischen Finanzierungsinstrumenten, sowie verbessern der Bonität gegenüber Banken.
Gleichzeitig bleibt die weitgehende Unabhängigkeit und Autonomie der einzelnen Projekte gewährleistet. Qualitätsstandards bilden einen Rahmen für soziale, ökologische oder technische Innovationen in den Projekten.

Die Gründungsinitiative für die neue Dachgenossenschaft in NRW stellt die Initiative noch einmal für interessierte Projekte und Akteure vor.


Die Veranstaltung findet im Stadtteilzentrum Q1-Eins im Quartier, Halbachstraße 1 in 44793 Bochum statt.

Zum Tagungsprogramm und zur Anmeldung

 

Autor/en

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Kristin Gehm Seit der ersten Stunde der Montag Stiftung Urbane Räume 2006 ist Kristin Gehm mit an Bord. Erst zum Thema Pädagogische Architektur tätig, ist sie seit 2014 ein Teil des Teams Neue Nachbarschaft. Sie hat in Nürnberg Architektur und in Bamberg Denkmalpflege studiert, bevor sie 2004 in Dortmund im Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung ihr Berufsleben begonnen hat.