Foto: Marcus Paul / Kristin Gehm

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Zur Rolle von Genossenschaften in der Quartiersentwicklung

Eine Tagung des Kirchlicher Dienstes in der Arbeitswelt (KDA) Duisburg-Niederrhein am 20. April in Moers widmet sich unter anderem der Betrachtung von drei Praxisbeispielen von Stadtteilgenossenschaften. Spannend auch für die Projekte der neuen Nachbarschaft!

Neben einer langen Tradition von Genossenschaftsbanken und Konsumgenossenschaften und der in den letzten Jahren zunehmenden Gründung von Energie- und Wohnungsbaugenossenschaften, geraten auch Sozial- und Stadtteilgenossenschaften in den Blick. Stadtteilgenossenschaften können einen Beitrag im Rahmen von Quartiersentwicklungsprozessen leisten, und zwar sowohl im Hinblick auf die lokale Ökonomie als auch zur Ergänzung der kommunalen Organisation der Daseinsfürsorge. Die Tagung ermöglicht eine grundsätzliche Orientierung über die wesentlichen Prinzipien, Charakteristika, Strukturen und rechtlichen Aspekte von Genossenschaften. Drei Praxisberichte geben einen Einblick in konkrete Gestaltungsmöglichkeiten. Dabei stehen Partizipation und gesellschaftliche Teilhabe, demokratische Entscheidungsstrukturen und die solidarische Organisation von Gemeinwohlaufgaben im Vordergrund.


Anmeldung und Information finden Sie hier. Zur Webseite: www.ev-laboratorium.de

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Antje Eickhoff Team Neue Nachbarschaft der Montag Stiftung Urbane Räume: Antje Eickhoff (Dipl.-Ing. Raumplanung) ist zuständig für die Themen der Neuen Nachbarschaft, Initialkapital und Quartiersentwicklung. Sie bringt Erfahrungen aus dem Quartiersmanagement und aus der Stadterneuerung in Köln, Bonn, Düsseldorf und Bergheim mit und ist als Fachkraft für barrierefreies Bauen ausgebildet.