Grafik: HauptwegNebenwege

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DIE ÖFFENTLICHKEITEN.

 Oder: Was nützt das schönste Projekt, wenn niemand davon erfährt?

Erfolgreiche Pläne haben eines gemeinsam: Sie wurden im Miteinander verwirklicht. Auch für Ihr Projekt gibt es Unterstützer – wenn Sie andere dazu machen. Hier ein paar Ideen, welche Öffentlichkeiten es gibt und mit wem sie wie über was vielleicht mal reden sollten.

  1. Meine Nachbarn – Erste Helfer für mein Projekt Das Beste ist oft das Naheliegende, das gilt auch für die Unterstützung Ihrer Pläne. Sprechen Sie Ihr direktes Umfeld an und versuchen Sie auf diesem Kanal Anteilnahme zu gewinnen. Private Kontakte sind fast immer die wirksamsten. Überzeugen Sie mit Ihrem persönlichen Engagement. So können Sie Nachbarn, Freunde, Kollegen, Verwandte und Bekannte zu Multiplikatoren Ihres Projektes machen und den »Kanal der direkten Nachbarschaft« aktivieren.
  2. Die Mitstreiter – Wer sich einig ist, streitet besser für die Sache.Bevor Sie sich allein auf den Weg machen, denken Sie nach, wer vielleicht auch Ihr Projektziel anstreben könnte. Denn welches gemeinwohlorientierte Projekt Sie auch verwirklichen möchten, sie können sicher sein: Sie werden Menschen dafür begeistern können. Machen Sie auf ihr Projekt aufmerksam und sobald sie Interesse geweckt haben, versuchen Sie die Interessierten zu Mitstreitern zu machen. Lassen Sie Teilhabe zu, verhandeln Sie gemeinsam über die Sache!
  3. Die Partner  Wie viel Business steckt in Ihrem Projekt. Neben engagierten Mitstreitern gibt es eine weitere wichtige Zielgruppe: die Partner. Das sind Menschen, Unternehmen oder Institutionen, die sich aus unterschiedlichsten Gründen für ihr Projekt stark machen. Ob lokale Firma, Stiftung oder kommunale Organisation: Überlegen Sie, wer von Ihrem Projekt profitieren könnte und stellen Sie die Win-win-Situation zum beiderseitigen Vorteil für Projekt und Partner klar dar.
  4. Die Behörden – Über Stadt, Land Plus Strategien Keine Frage: Die Stadtverwaltung und andere Behörden sind zugleich eine sehr wichtige, wie auch komplexe Öffentlichkeit. Hier sollte man seine Wünsche klar formulieren, zugleich aber nicht zu provokant oder fordernd auftreten. Es braucht ein wenig Diplomatie, Verständnis für die Strukturen und evtl. einen Perspektivenwechsel. Zeigen Sie, dass Sie nur Rat und Hilfe suchen, aber bleiben Sie dabei selbstbewusst.
  5. Die Presse – Werden Sie zum Gesprächsthema. Sie haben eine Geschichte? Sorgen Sie dafür, dass diese gelesen wird! Lokale Presse interessiert das Zusammenleben vor Ort. Sie ist oft dankbar für News oder Stories, die sich nicht langweilig weglesen, sondern einen berichtenswerten, neuen Aspekt haben. Versuchen Sie, in einer persönlichen Geschichte aber auch mit klaren Fakten Ihr Projekt zusammenzufassen und nehmen Sie dann mit Zeitungen und Info-Blättern aus Ihrem Ort Kontakt auf.
  6. Die Gegner – Über den Umgang mit Kritikern. Egal wie viel in Ihren Augen für Ihr Projekt spricht, fast immer gibt es jemanden, der dagegen spricht. Versuchen Sie mit Kritik positiv umzugehen: Gibt es Aspekte, die weiterhelfen, die Sie nicht bedacht haben? Können Sie offenbare Gegner überzeugen? Falls nicht, lassen Sie sich nicht entmutigen, aber investieren Sie in aufreibende Gegner einfach keine weitere Energie. Wer loslässt, hat zwei Hände frei. Die können Sie besser produktiv ins Projekt einbringen.

Autor/en

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Thomas Hebler ist 1968 geboren um nach Unterschieden zu suchen, sie zu finden, darzustellen und zu Unterschiedlichkeit zu ermutigen. Er ist Kommunikationsdesigner, Impuls- und Ideengeber, der zusammen mit seinem ihm unterschiedlichen Bruder die Agentur »HauptwegNebenwege« in Köln führt.