Foto: Petra Gerschner \ architekturbild 2015

Foto: Petra Gerschner \ architekturbild 2015

Nachbarschaft durch die Linse von Architekturfotografen

Der Europäische Architekturfotografie-Preis architekturbild 2015 steht unter dem Motto „Nachbarschaft“. Die Ausstellung wird am 20. August um 19.00 Uhr im Wissenschaftspark, Gelsenkirchen eröffnet.

Architekturfotografie – sind das nicht Fotos von menschenleeren Gebäuden, die in dramatischen Perspektiven den Genius der Architekten inszenieren sollen? Diese Darstellung ist sicherlich ironisch stark überzeichnet. Und doch hat sich die „Architekturfotografie in der Fachzeitschriftenlandschaft zu einseitig entwickelt. Gleichzeitig wächst jedoch ihre künstlerischkulturelle Bedeutung für die Auseinandersetzung mit der gebauten Umwelt in der Mediengesellschaft.“ (bildsprachen.de). Diese Erkenntnis war der Ausgangspunkt für die Auslobung des Europäischen Architekturfotografie-Preises architekturbild. Er wird seit 1995 alle zwei Jahre durch architekturbild e. V. in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum ausgelobt. Dieses Jahr steht er unter dem Motto „Nachbarschaft“.

„Es geht dabei um räumliche Nähe. Nicht nur Menschen, auch Gebäude oder, ganz allgemein, Dinge können einander benachbart sein – über Distanzen hinweg oder dicht beieinander, im Einklang oder in Disharmonie.“ (bildsprachen.de). Die 28 besten Bilderserien von insgesamt 264 Teilnehmenden aus 14 verschiedenen Ländern sind im Wissenschaftspark, Gelsenkirchen zu sehen. Wer Nachbarschaft einmal durch die Linse von Architekturfotografen sehen möchte, sollte zwischen dem 20. August und 24. Oktober dort vorbeischauen. Der Eintritt ist frei!


Mehr Infos auf http://www.bildsprachen.de/ausstellungen/architekturbild-2015/?L=/proc/self/index.php

 

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Marcus Paul Marcus Paul (* 1980) war von 2009-2016 Mitarbeiter der Montag Stiftung Urbane Räume. Nun ist er bei Startklar! Projektkommunikation und kümmert sich um Projekte im Landesprogramm "Initiative ergreifen". Seit 2015 baut er in Halle (Saale) ein neues Projekt im Programm "Initialkapital für eine chancengerechte Stadtteilentwicklung" auf. 2012-2015 verantwortete er die Entwicklung des Programms Neue Nachbarschaft. Marcus Paul studierte Architektur/Städtebau und Elektrotechnik an der RWTH Aachen. Nach seinem Studium arbeitete er in verschiedenen Architekturbüros in Aachen und Köln.