Grafik: HauptwegNebenwege/Fred Fuchs, Köln

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Der wirtschaftliche Erfolgsplan und was hineingehört

Jede Nachbarschaftsinitiative sollte sich im Klaren darüber sein, woher wann wie viel Geld kommt und wohin wann wie viel geht. Bei kleinen Projekten kann man das noch im Kopf behalten oder an einer Hand abzählen. Bei größeren oder komplexeren Vorhaben sollte ein strukturierter Wirtschaftsplan entwickelt werden, den jedes Mitglied verstehen kann.

Zu wissen, wie das eigene Projekt wirtschaftlich funktioniert, ist entscheidend. Von einem verlässlichen Wirtschaftsplan kann in Nachbarschaftsinitiativen abhängen, ob das Projekt gelingt oder doch scheitern wird. In dem kurzen und mit sechs DIN-A4-Seiten umfassenden Artikel Vom Aufbau eines verlässlichen Wirtschaftsplans erfahren Sie, wie viele Punkte Sie im Blick halten müssen, um wirklich einen (finanziellen) Überblick zu haben.

Warum Sie es sich beispielsweise gut überlegen sollten, ob Sie Geld, das Sie aus wirtschafltichen Betrieben, Spenden und Fördermittel einnehmen, in eigene Geschäftsbereiche packen oder als sonstige Einnahmen verstehen. Oder wie Sie die Kosten für die Gebäudebewirtschaftung aufschlüsseln können, in welchen Topf der Hausmeister gehört, wie Sie mit Rücklagen umgehen und und und. Viele der Punkte werden Sie sehr schnell beantworten können. Andere werden Sie dazu bringen, Ihr Vorhaben mit anderen Augen zu sehen.

Die Arbeitshilfe richtet sich speziell an Initiativen, die Immovielien entwickeln oder bewirtschaften wollen. Sie lässt sich aber leicht auf andere Fälle übertragen.

Vom Aufbau eines verlässlichen Wirtschaftsplans

Wirtschafts- und Finanzpläne sind das A und O zur Kalkulation von Immovielienprojekten. Worauf es dabei ankommt erläutert dieser Artikel...


Joachim Boll, Lutz Hempel, Markus Selders, Axel Sostmann: Vom Aufbau eines verlässlichen Wirtschaftsplans ist erschienen im Projektbuch „Initiative ergreifen – Bürger machen Stadt“.

Autor/en

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Marcus Paul Marcus Paul (* 1980) war von 2009-2016 Mitarbeiter der Montag Stiftung Urbane Räume. Nun ist er bei Startklar! Projektkommunikation und kümmert sich um Projekte im Landesprogramm "Initiative ergreifen". Seit 2015 baut er in Halle (Saale) ein neues Projekt im Programm "Initialkapital für eine chancengerechte Stadtteilentwicklung" auf. 2012-2015 verantwortete er die Entwicklung des Programms Neue Nachbarschaft. Marcus Paul studierte Architektur/Städtebau und Elektrotechnik an der RWTH Aachen. Nach seinem Studium arbeitete er in verschiedenen Architekturbüros in Aachen und Köln.

Foto: Joachim Boll

Joachim Boll , Jahrgang 1952, ist Architekt und arbeitet seit 1978 in ganz unterschiedlichen Zusammenhängen im Ruhrgebiet und in NRW. Mit seinem 2001 gegründeten Büro startklar.projekt.kommunikation managed er das NRW-Landesprogramm „Initiative ergreifen“ im Auftrag des MBWSV. Zu den Schwerpunkten seiner Arbeit zählen die Unterstützung und Qualifizierung von Projekten in Stadterneuerung und Stadtentwicklung.

Foto: Kerstin Asher

Kerstin Asher ist Geografin mit den Schwerpunkten Stadtentwicklung und Wirtschaft. Sie war sehr lange im entwicklungspolitischen Bereich tätig. Seit 2007 arbeitet sie bei startklar.projekt.kommunikation, wo sie das Programm Initiative ergreifen betreut.